Förderprojekt DynaGET

  Gondelprüfstand der multi- MW Klasse Urheberrecht: CWD RWTH

Verbesserte Auslegung von WEA-Getrieben unter Berücksichtigung dynamischer Lasten aus unterschiedlichen Triebstrangkonzepten

Gefördert duch die Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
01.10.2019

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.10.2019 bis 30.06.2023
Akronym:
DynaGET
Gruppe:
Windenergie
Fördergeber:
EFRE

Kontakt

Name

Thomas Konrad

Abteilungsleiter Energiesysteme

Telephone

work Phone
+49 241 80 28014

E-Mail

 

Motivation

Die Unterstützung der Energiewende in Deutschland mit Hilfe von Windenergieanlagen, WEA, ist eines der wesentlichen Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen, um die Klimaziele der Bundesrepublik einzuhalten und wirtschaftlichen Erfolg in NRW zu sichern und zu fördern. Somit steht es im Interesse des Landes die zahlreichen WEA-Komponentenhersteller in NRW, welche unter stetigem internationalen Druck stehen, zu unterstützen.

 

Projektziele und Methoden

Ein Weg dies zu erreichen ist die Qualität der in NRW gefertigten Komponenten stetig zu verbessern. An diesem Punkt setzt das beantragte Forschungsvorhaben an. Im Zuge dieses Projektes soll die Auslegung von WEA-Getrieben verbessert werden. Da dynamische Lasten durch das elektrische Versorgungsnetz in der Getriebeauslegung nur unzureichende Berücksichtigung finden, wird eine Methodik entwickelt, transiente Lasten frühzeitig in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Übergeordnetes Ziel ist es, durch eine angepasste und verbesserte Berechnung von Auslegungslastkollektiven den Produktentstehungsprozess von Getrieben für WEA zu verbessern, sodass eine inhärente Steigerung der Zuverlässigkeit von Getrieben erzielt wird.

Dazu wird die am Center for Wind Power Drives vorhandene Forschungsgondel genutzt und in unterschiedlichen Triebstrangkonzepten mit Hilfe des 4 MW-Systemprüfstandes vermessen. Die Umsetzung der Tests in unterschiedlichen Triebstrangkonfigurationen ist deshalb von Bedeutung, da diese unterschiedlich auf dynamische Lasten aus dem Versorgungsnetz reagieren. Zusätzlich werden Simulationsmodelle der unterschiedlichen Triebstränge erstellt, welche die Forschungsgondel realitätsnah abbilden können.

Die gewonnenen Messergebnisse werden mit Unterstützung der erarbeiteten Simulationsmodelle genutzt, um Erkenntnisse für eine verbesserte Getriebeauslegung zu erzeugen.

 
Projektpartner

Assoziierte Partner