Förderprojekt InRehaRob

 

Individualisierte Rehabilitationstherapie durch selbstanpassenden Robotische Assistenz

 
01.04.2016

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.04.2016 bis 30.09.2019
Akronym:
InRehaRob
Gruppe:
Medical
Fördergeber:
BMBF

Kontakt

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+49 241 80 27481

E-Mail

 

Motivation

Patienten mit Schlaganfall können bedingt durch die nicht reversible Schädigung ihrer motorischen Steuerung oft selbst einfache Alltagsbewegungen nicht mehr ausführen. Zudem schwanken die motorischen Fähigkeiten der Patienten stark und ändern sich bedingt durch äußere Reize spontan – auch während der physiotherapeutischen Bewegungsübungen. Aus diesem Grund muss sich die Bewegungstherapie zu jedem Zeitpunkt kurzfristig an den akuten Patientenzustand anpassen.

 

Projektziele und Methoden

Gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung Urheberrecht: BMBF

Ziel des InRehaRob-Projektes ist es, ein selbstadaptierendes, robotisches Assistenzsystem zu schaffen, das dem Patienten zu jedem Zeitpunkt individuell angepasst an seine akuten Bedürfnisse das selbständige Üben von Bewegungen ermöglicht und somit zu einer Steigerung der Effizienz und Verstetigung der Therapie nach einem Schlaganfall führt. Im Rahmen des Projektes wird ein innovatives Roboterkonzept auf Basis des KUKA Leichtbauroboters entwickelt, das eine dynamische Anpassbarkeit an die individuellen Patientenbedürfnisse durch freie Einstellbarkeit der Unterstützungskräfte und Nachgiebigkeit, sowie eine einfache Übungskonfiguration durch Führung des LBRs durch den Menschen ermöglicht. Zudem wird eine Regelung entworfen, die eine Selbstanpassung des Systems an die individuellen Patientenbedürfnisse erlaubt.

 

Innovationen und Perspektiven

Das im Rahmen des Projektes entwickelte Konzept ermöglicht den flexiblen und dem Menschen insbesondere dem Physiotherapeuten äquivalenten Einsatz des Roboters bei der Ausführung physiotherapeutischer Bewegungsübungen. Zu dem sorgt die steigende Fallzahlen von Schlaganfällen und der hohe Therapiebedarf schon aktuell für eine personelle und zeitliche Unterversorgung der Patienten, sodass durch das robotische Assistenzsystem nicht nur eine Verbesserung der Therapie, sondern auch eine Entlastung des Gesundheitssystems zu erwarten ist.

 
Projektpartner