Pressekonferenz: Energieautarker Bauernhof im Kreis Düren

  von links: Wolfgang Spelthahn (Landrat Düren), Erich Gussen (Kreislandwirt Düren), Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel Urheberrecht: © Kreis Düren

Strom, Kraftstoff, Wärme: Einen Bauernhof, der sich komplett selbst mit Energie versorgen kann, soll es in absehbarer Zeit im Kreis Düren geben

11.02.2022

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Thomas Konrad

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In der heutigen Pressekonferenz stellte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel die Projektidee erstmalig zusammen mit den Partnern Wolfgang Spelthahn (Landrat Düren) und Erich Gussen (Kreislandwirt Düren) vor. „Gemeinsam mit der RWTH Aachen als Partner möchten wir dazu schnell die Voraussetzungen schaffen", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Vorstellung des Projektes in der Landwirtschaftsschule in Düren. Eine bereits laufende Studie, für die die Landtagsabgeordnete Dr. Patricia Peill als Schirmfrau gewonnen werden konnte, wird konkrete Umsetzungskonzepte im Dialog mit den Landwirtinnen und Landwirten im Kreis Düren erarbeiten.

„Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, die Bedarfe und Möglichkeiten einer energieautarken Versorgung von Bauernhöfen zu untersuchen“, erläutert Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel. „Der besondere Fokus liegt dabei darauf, dass die eingesetzten Energieträger selbst erzeugt werden sollen und damit ein energieautarkes, aber auch offenes System geschaffen wird“. Das offene System soll potenziellen Abnehmern in unmittelbarer Nähe die Teilnahme ermöglichen. Dadurch können gezielt Synergieeffekte zur CO2-Minderung erreicht werden.

In der Studie sollen sowohl die Erzeugung sowie Speicherung von Elektrizität, Wärme/Kälte als auch die Versorgung mit Treibstoff mittels unterschiedlicher Technologien untersucht werden. Aufgrund der Wasserstoffoffensive des Kreises Düren soll dem Thema Wasserstoff eine besondere Bedeutung zukommen. Resultierend aus den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie werden Fördermittel beantragt, um einen Bauernhof im Kreis Düren als Demonstrationsobjekt so auszubauen, dass eine weitgehende Selbstversorgung mit Energie gegeben ist. "Dieser Modellhof wird eine Art Reallabor sein, auf dem unter echten Alltagsbedingungen neue Technologien getestet werden, um so viel CO2 einzusparen wie möglich", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

 

Aufruf zur Teilnahme an Umfrage im Rahmen der Studie

Die von uns angestoßene Machbarkeitsstudie wird unter Beteiligung des Kreises Düren innerhalb der kommenden 3 Monate umgesetzt.

Es wurde ein Fragebogen entwickelt, um den Bedarf, Anforderungen und die Rahmenbedingungen in landwirtschaftlichen Betrieben zu identifizieren. Gerne möchten wir interessierte Landwirtinnen und Landwirte dazu aufrufen, sich aktiv an dieser Umfrage zu beteiligen. Nutzen Sie dazu die angegebenen Kontaktmöglichkeiten per Mail oder Telefon.

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Telefon:
Frank Burkard
02421 221061121