DFG Forschungsgruppe 2401 geht in die zweite Phase

  Mitglieder-Gruppenfoto der Forschungsgruppe zu Beginn der 1. Förderperiode 2016 Urheberrecht: IRT

Das IRT forscht in der nun bewilligten zweiten Förderperiode der Forschungsgruppe FOR2401 weiter zum Thema “Optimierungsbasierte Multiskalenregelung motorischer Niedertemperatur-Brennverfahren“.

15.12.2020
  Logo der Forschungsgruppe Urheberrecht: IRT

Der Beschluss der DFG, die Forschung an innovativen Regelungskonzepten für motorische Niedertemperatur-Brennverfahren weiterhin zu fördern, ermöglicht es der interdisziplinären Forschungsgruppe FOR2401 Ihre Arbeiten zur Umsetzung der effizienten und emissionsarmen Brennverfahren fortzusetzen.

Mit innovativen Niedertemperatur-Brennverfahren lassen sich hohe Wirkungsgrade bei gleichzeitig niedrigen Schadstoffemissionen erreichen. Die technische Realisierung der innovativen Brennverfahren erfordert allerdings performante, modellbasierte Regelungskonzepte, um diese Vorteile technisch nutzbar zu machen. Diese Konzepte werden seit 2016 in der deutsch-schweizerischen Forschungsgruppe erforscht.

Erfolgreiche Zusammenarbeit läuft bereits seit 2016

In der von 2016 bis 2019 geförderten ersten Phase hat das Konsortium, bestehend aus drei Instituten der RWTH Aachen, dem Systems Control and Optimization Laboratory der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Arbeitsgruppe für physikalische Chemie I der Universität Bielefeld sowie dem Institute for Dynamic Systems and Control der ETH Zürich, gemeinsam an Regelungsstrategien für Niedertemperatur-Brennverfahren, der chemischen Analyse der Prozesse sowie numerisch günstigen Algorithmen zur Umsetzung der Regelungen an den Prüfständen der Forschungsgruppe geforscht.

In der zweiten, jetzt bewilligten Förderperiode wird die Forschungsgruppe um das Institut für Verbrennung und Gasdynamik der Universität Duisburg-Essen verstärkt. Gleichzeitig wurde das in Bielefeld angesiedelte Teilprojekt nach langjähriger, erfolgreicher Kooperation zeitgleich mit der Emeritierung von Prof. Kohse-Höinghaus abgeschlossen. Somit forschen in der kommenden Förderperiode der Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen (VKA), das Institut für Technische Verbrennung (ITV) sowie das Institut für Regelungstechnik (IRT) der RWTH Aachen gemeinsam mit den Instituten der Universität Duisburg-Essen, der Universität Freiburg sowie der ETH Zürich an der weiteren technischen Umsetzung dieser Niedertemperatur-Brennverfahren.

Der interdisziplinäre Charakter durch den Schulterschluss aller Teilprojekte der Forschungsgruppe und die enge Kooperation bietet ausgezeichnete Voraussetzungen, um dem gemeinsamen Ziel der technischen Realisierung der Niedertemperaturverbrennung näher zu kommen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden drei Jahren!

 
Projektpartner

RWTH Aachen

Universität Duisburg Essen

Universität Freiburg

ETH Zürich