Diskreter Teil der Modelfabrik

Der diskrete Anlagenteil der Modellfabrik besteht aus den folgenden 9 Stationen:
Im Produktionsbereich der Anlage werden Deckelrohlinge mit einem RFID-Chip bestückt. Dabei wird in Station 1 geprüft, ob aus dem Speicher gelieferte Deckel die richtige Orientierung auf dem Transportband haben, damit ein Deckel eingesetzt werden kann. Ist dies nicht der Fall, so wird der Deckel mit einer pneumatischen Dreheinrichtung gedreht. Anschließend wird Station 2 durchlaufen. In dieser Station werden rückgeführte, nicht aussortierte Deckel mit Chip mit Deckeln ohne Chip gemischt. In Station 3 wrid ein Chip mit einer entsprechenden pneumatischen Vorrichtung auf den Deckel gelegt und dies nur, sofern noch kein Chip vorhanden ist. In der folgenden Station 4 werden die noch lose aufliegenden Chips mit Hilfe eines fluidischen Muskels eingepresst. Darauf folgend wird die Güte der Einpressung mit Hilfe von Reflexionssensoren ermittelt und das Ergebnis auf dem Chip gespeichert. Nachdem die Bearbeitung in Station 4 abgeschlossen ist, kann der Deckel den Produktionsteil der Anlage verlassen sofern die Folgestation 6 aktiviert ist. Dazu transportiert ein Linearroboter in Station 5 den Deckel zu Station 6 und positioniert ihn auf gefüllten Flaschen. Station 6 erhält über eine Rohrleitung flüssiges Produkt aus dem kontinuierlichen, verfahrenstechnischen Anlagenteil, das in einem Sammelbehälter zwischengelagert wird. Mit Hilfe einer Abfülleinrichtung werden nun angelieferte Flaschen mit dem Produkt befüllt. Danach werden die Deckel aufgesetzt und verschraubt. Die Informationen der Abfüllung werden vor dem Austragen aus Station 6 auf dem RFID-Chip gespeichert. In Station 7 werden die befüllten und gedeckelten Flaschen in Träger mit ein Kapazität von 6 Flaschen gepackt. Diese Träger laufen auf dem Transportband von Station 8 umher. Mit dem Transportband können leere wie volle Träger zwischen der Station 7, der Station 9 und dem Roboter ausgetauscht werden. Dabei übernimmt das Lager die Rolle eines Puffers für produzierte Ware, die schließlich durch den Roboter die Fabrik verlassen kann. Neben der Warenausgabe am Ausgang der Fabrik, wird der Roboter sowohl für das Zurückführen von leeren Träger sowie für einen Recyclingprozess von zurückgegebener Ware eingesetzt.
Alle Stationen haben einen in ihrer Struktur ähnlichen Aufbau. Sie sind modular gestaltet und können einzeln betrieben werden. Jede Station besitzt ihre eigene Steuerungseinheit mit der Sensoren und Aktuatoren des Prozesses verknüpft sind.
Hier wird ein Flaschendeckel mit integrietem RFID-Chip hergestellt<P/>
Hier wird das vom Kontinuierlichen teil übergebene Produkt in Flaschen gefüllt und verschlossen.
Hier wird das Fertige Produkt bis zur überführung zum Roboter eingelagert
Hier werden die Transportwege zwischen Verpackung Lagerhaltung und Roboter bewältigt.


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