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Allgemeine Informationen


Im Rahmen der Vortragsreihe Beiträge zur Regelungstechnik berichten Referenten aus Industrie und Forschung an 4-5 Terminen pro Semester von ihrer Tätigkeit in Forschung, Entwicklung und Anwendung.

 

Die Veranstaltung findet im Seminarraum des IRT (Raum 54A/202) statt.

 

Eingeladen ist jeder Interessierte. Um telefonische oder E-Mail-Voranmeldung wird gebeten.

 

Gerne nehmen wir Sie auch in unseren Verteiler auf. Dazu genügt ein kurzer Hinweis an unser Sekretariat.

Sommersemester 2011

Montag, 6. Juni 2011, 16:00 Uhr

Objektorientierte Modellierung mit Modelica und Einsatz von Modelica-Modellen in nichtlinearen Regelungen

Prof. Dr.-Ing. Martin Otter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Institut für Robotik und Mechatronik (DLR-RM)
Forschungszentrum Oberpfaffenhofen, Wessling

Kurzfassung:
Im Vortrag wird eine Kurzübersicht über die objekt-orientierte Modellierungssprache Modelica, sowie Modelica Simulationsumgebungen gegeben. Modelica wird in der Industrie immer stärker eingesetzt um komplexe, multi-disziplinäre Systemmodelle zu erstellen. Zum Beispiel werden Hybrid- oder Elektrofahrzeuge oft mit Hilfe von Modelica ausgelegt.
Weiterhin wird gezeigt wie Modelica Modelle einer Regelstrecke direkt in nichtlinearen Regelungen eingesetzt werden können, um einen weiten Arbeitsbereich direkt abdecken zu können. Neue Möglichkeiten bietet hier insbesondere das "Functional Mockup Interface", um ein vorverarbeitetes nichtlineares Modelica Modell in einer anderen Umgebung leicht einbinden zu können.

 

Mittwoch, 8. Juni 2011, 16.00 Uhr

Chemilumineszenz als potentielle Regelgröße zur aktiven Kontrolle von Instationaritäten und Oszillationen in Flammen

Dr. Andreas Brockhinke
Physikalische Chemie I
Universität Bielefeld

Kurzfassung:
Eine weitere Effizienzsteigerung und Schadstoffminimierung bei der Verbrennung kann nur dann erreicht werden, wenn der klassische Bereich stabiler Flammenbedingungen ausgedehnt wird. Die moderne Verbrennungsforschung betrachtet deshalb zunehmend periodische, instationäre und stochastische, nicht-periodische Prozesse. Das Ziel der Forschung ist, diese Verbrennungsmodi auf der Grundlagenebene zu verstehen und sie so zu modifizieren, dass entweder der stabile Betriebsbereich zu den gewünschten Betriebsbedingungen ausgedehnt wird, oder dass durch aktive Regelung instationäre Bedingungen technisch nutzbar werden.
Die Verwendung von Chemilumineszenzmessungen als Regelgröße bietet dabei wesentliche Vorteile im Vergleich zu konventionellen druckbasierten Techniken: Die Messungen können schnell, berührungslos, untergrundfrei und ortsaufgelöst durchgeführt werden. Darüber hinaus erlauben derartige Messungen einen Einblick in das Reaktionsgeschehen und z.B. die Bestimmung des lokalen Äquivalenzverhältnisses und der Wärmefreisetzung.

 

Donnerstag, 9. Juni 2011, 17.00 Uhr

Mit sensitiven Robotern zur Null-Fehler-Produktion

Dr.-Ing. Lambis Tassakos
Geschäftsführender Gesellschafter
inos Automationssoftware GmbH
Stuttgart

Kurzfassung:
folgt

 

Donnerstag, 30. Juni 2011, 17.00 Uhr

Nachhaltige Prozessverbesserung mit Advanced Process Control

Dr. Anna Flemming
CAPE & Automation
Verfahrenstechnik & Engineering
Evonik Degussa GmbH
Hanau-Wolfgang

Kurzfassung:
folgt