Automotive-Regelung

Auf den folgenden Seiten wird ein Überblick über die Arbeiten des Bereichs Automotive-Regelung am IRT gegeben. Hauptarbeitsgebiete sind die Motorenregelung, Fahrerassistenzsysteme sowie die Regelung und Steuerung von Hybridantriebssträngen, in denen verschiedene Projekte mit unterschiedlichen Industrie- und Hochschulpartnern durchgeführt werden, die aus Eigenmitteln, nationaler und internationaler Forschungsförderung und direkter Industriebeauftragung finanziert werden.

 

Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Dipl.-Ing. Frank Heßeler zur Verfügung.

Motorenregelung

Die Bestrebungen zur Entwicklung immer effizienterer und schadstoffärmerer Motoren bei gleichzeitiger Steigerung der gewichtsbezogenen Leistung führt zu einer steigenden Komplexität der Aggregate und Brennverfahren. Damit einhergehend steigt die Notwendigkeit für komplexe Regelungen moderner Motoren. Insbesondere die direkte Verbrennungsregelung, welche zur Realisierung von homogenisierten Niedertemperaturbrennverfahren notwendig ist, sei an dieser Stelle explizit erwähnt.

Darüber hinaus führt die zunehmende Komplexität dazu, dass die isolierte Betrachtung einzelner Komponenten im Sinne von optimierten Einzelregelkreisen nicht mehr zum gewünschten Ziel führt, sondern die Koordination mehrerer Komponenten gleichtzeitig an Bedeutung gewinnt.

Neben der optimalen Auslegung von Motorregelungen kommt im Zuge der Verkürzung der Entwicklungszeiten der schnellen modellbasierten Entwicklung und Applikation der Funktionen eine steigende Bedeutung zu. Hierzu beschäftigt sich das Institut für Regelungstechnik mit Methoden zum Rapid Prototyping von Motorregelungen.

Mehr Informationen zu den Aktivitäten des Instituts für Regelungstechnik finden Sie hier:

Fahrerassistenzsysteme

Moderne Assistenzsysteme, welche den Fahrer bei seiner Aufgabe unterstützen sowie teilweise autonom die Fahrzeugführung übernehmen, können einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit leisten. Darüber hinaus können sie den Fahrkomfort steigern und den Kraftstoffverbrauch senken. Beispiele sind ACC-Systeme, Spurhalteassistenten oder Einparkassitenzsysteme.

Das Institut für Regelungstechnik beschäftigt sich mit den dabei auftretenden regelungstechnischen Herausforderungen wie der automatischen Längs- und Querführung von Kraftfahrzeugen. Darüber hinaus stellt die Automatisierung von Nutzfahrzeugkonvois einen langjährigen Schwerpunkt der Arbeiten dar. Mehr Details hierzu finden Sie unter den folgenden Links:

Regelung von Hybridfahrzeugen

Vor dem Hintergrund der Minimierung von verkehrsbedigten CO2-Emissionen haben Hybridfahrzeuge in den vergangenen Zeit einen starken Aufwind verzeichnen können. Die dabei gestiegene Komplexität des Fahrzeugantriebsstranges führt wiederum zu anspruchsvollen regelungstechnischen Aufgabenstellungen.

Zum einen führt die Verfügbarkeit von mindestens zwei verschiedenartigen Antriebsmaschinen in einem Hybridfahrzeug zu einem zusätzlichen Freiheitsgrad für die Fahrzeugsteuerung, die die Aufteilung der vom Fahrer geforderten Antriebsleistung auf die Antriebsmaschinen koordinieren muss. Um hier ein möglichst großes Kraftstoffeinsparpotential ausschöpfen zu können, werden am Institut für Regelungstechnik optimale Betriebsstrategiekonzepte untersucht. Zum anderen stellt das bei Voll-Hybriden mögliche Trennen des Verbrennungsmotors vom Antriebsstrang bei rein elektrischer Fahrt sowie das Ankuppeln während der Fahrt eine herausfordernde Regelungsaufgabe dar. Mehr Details zu den Arbeiten des Instituts für Regelungstechnik finden Sie unter: